Demokratische Informationstechnologie – ein gewagter Name, oder nicht!? Bedenkt bitte, dass die Entstehung dieses Blogs Ewigkeiten (zumindest für internetgemäße Zeiträume) her ist und dass sich inzwischen (nahezu 20 Jahre) diese virtuelle Welt ständig änderte. Es tauchten im Laufe der Jahre geradezu revolutionäre weitere Werkzeuge auf. Eines der aktuellsten ist die sogenannte AI (artificial intelligence) oder eben KI (künstliche Intelligenz).
Ganz gleich, wie Du dazu stehst, ob Du sie als Intelligenz betrachtest oder nur als ein Recherche- und Gestaltungswerkzeug, sie erweitert Deine Fähigkeiten enorm. Wenn es um Zusammenhänge geht, die Du rein schulungstechnisch verstehen lernen willst oder um für Dich noch nicht durchschaubare Geschehnisse, sie liefert Dir eine inzwischen unüberschaubare Menge an weiteren Informationen. Zudem kann sie auch für ganz pragmstische Vorgänge des Erstellens von Texten, Tabellen u.v.m. verwendet werden. Sie steuert und kontrolliert komplexeste Maschinen, was vor allem beim Militär sehr gerne eingesetzt wird. Doch das ist nur eine Anwendung, wenn auch die gefährlichste für uns und unsere Mitwelt.
Welchen Bezug hat demokratische Informationstechnologie (DEMIT) zum o.a. Themenfeld?
Kann man mit einer KI ein nachvollziehbares und transparentes Entscheidungsfindungsinstrument etablieren? Ich weiß es zu diesem Zeitpunkt nicht genau.
Ich denke schon. Das versuche ich,näher zu erläutern.
Wenn es möglich wäre, alle politischen Entscheidungen und die auf ihnen basierenden Verwaltungsvorlagen in den „Fundus“ einer KI zu überführen, dann wären diese Informationen genau das, was DEMIT in seiner Grundkonstruktion umfasst. Ob es allerdings dann auch das Problem lösen kann, das den Zugang sowohl der betroffenen Bevölkerungsteile (z. B. die erwachsene Bevölkerung eines Landkreises, einen Stadt, eines Bundeslandes, gar einer ganzen Nation) beinhaltet, ist vielleicht nur eine Frage der Serverkapazitäten. Vorstellbar ist es und die gigantischen Investitionen, die in diesem speziellen Segment vorgenommen werden, sprechen dafür, dass man seitens adäquater Interessen sehr zielgerichtet daran arbeitet, zumindest die technologischen Voraussetzungen zu schaffen. Ob das Thema DEMIT allerdings eben diese Interessen triggert, halte ich persönlich für eine kritische Fragestellung, denn bis dato habe ich keinerlei kritisches Feedback dazu.
DEMIT enthält im Kern eine Art der Beteiligung der Betroffenen jeglicher, eben auch politischer Entscheidungen, die in der Folge jede noch so komplexe Auswahl an „Legitimierten“ bei ihren jeweiligen Entscheidungsfindungen erheblich transparenter machen würde. Und das bedeutete, dass die meisten von diesen Entscheidungsgremien „offener“ gemacht werden würden in dem Sinne, dass sowohl die jeweils Betroffenen als auch deren „Legitimierte“ ihre jeweiligen Abstimmunen gegenübergestellt bekämen, was schon alleine dazu führen dürfte, dass etwaige Differenzen zu Kontroversen führen dürften. Doch lebt eine Demokratie nicht gerade vom Disput, vom Streit um Interpretationen und Ansichten?! Ich denke schon!.
Das Dilemma des „Wer kontrolliert diejenigen, die die kontrollieren, die kontrollieren“ rückt damit wieder in den Fokus. Warum das?
1. Es gibt kaum jemanden, der kontrolliert werden möchte. Sei es, weil seine ureigensten Interessen davon betroffen sind (Gier, Neid, Macht und Geld), sei es, weil andere in diesen „Dunstkreis“ eintreten könnten, die ebenfalls von Gier, Neid, Macht und Geld getrieben werden und damit die an der Macht Befindlichen bei ihren „Geschäften“stören könnten. Das ist und war den sog. Mächtigen schon immer ein erhebliches Ärgernis und sie haben seit Anbeginn an, vieles, wenn nicht alles dafür getan, dass eine etwaige Machtteilhabe verhindert wird.
2. Selbst wenn dann Entscheidungen getroffen werden, die erkennbare Interessen verletzen könnten, müsste geklärt werden, welche Einspruchs- und Änderungsmöglichkeiten bei welchen Parametern, zu einer Revision oder Akzeptanz der getroffenen Entscheidungsszenarien führen würde. Das bedeutet in jedem Fall, dass bestehende Gesetzesregelungen grundlegend geändert werden müssten. Und das werden die jeweils an der Macht befindlichen Gruppen und Gruppierungen nicht zulassen wollen, denn schließlich haben sie sich zumeist „sehr gut arrangiert“, was mit Einkünften und Machtbefugnissen ihrerseits einhergeht. Sie haben und werden jegliche Einschränkung ihrer von Sucht, Gier, Neid und Machtmissbrauch geprägten Aktionen und Vorgehensweisen verhindern. Und sie haben, eben weil sie so geartete ponerologische Indikationen aufweisen, noch nie gezögert die von ihnen gesteuerten Supressionsinstrumente gnadenlos auch einzusetzen.
3. Da das DEMIT-System auch Eigentümer von Suchdiensten, Service-Anbietern, Anlagenbauern für das technische Equipment beträfe, also die jeweilig in diesem Segment tätigen Unternehmerfamilien oder durch Aktionäre gesteuerten Betriebe beträfe, wäre es geradezu anarchistisch für diese, sie würden die eigene Macht kontrollierbar machen. Ich denke, das werden sie niemals zulassen, auch wenn sie es vielleicht schon längst erkannt haben, dass dieses Vorhaben bereits an die eigenen Türen klopft. Aber auch Kirchen, Gewerkschaften,anderweitige Interessensgruppen u.v.m. wären ggfs. davon betroffen. Könnt ihr euch so etwas vorstellen? Es scheint eine Utopie zu sein?!
Dank ihrer Fähigkeiten zählen die unter Punkt 3 genannten bereits zu den real existierenden Eliten in unserer Welt. Sie gesellen sich zu den teils seit Jahrhunderten existierenden Eliten und vermischen sich mit diesen Interessensphären.
Ich persönlich halte diese Eliten und ihre Angehörigen nicht für Vertretungen demokratischer Interessen. Geld, Gier, Macht und Vergnügungen sind für sie aller Wahrscheinlichkeit nach gelebter Alltag. Und deshalb liegt es nahe, dass die Mehrzahl der Menschen sie überhaupt nicht interessieren, dass sie diese „Habenichtse“ sogar als verfügbare Ressourcen betrachten, um sie dann auszutauschen, wenn ihnen irgendetwas an ihnen nicht zusagt. Und dass sie das tun, ist nachweisbar. Sie schirmen sich hervorragend ab und können sich schützen, um der Transparenz ihres Daseins vorzubeugen oder sie mit brachialer Despotie durchzusetzen, was ja auch zu verständlich ist, denn sie haben Macht, Einfluss und Durchsetzungsgewalt alleine durch die schier gigantischen Summen an Finanzmitteln, über die sie verfügen können. Und dass sie diese so einsetzen wie es in ihren Entscheidungssystemen angesagt ist (meist patriarchalisch-egoman), ist längst offensichtlich. Jede Form von etwaiger Bedrohung ihrer Interessen, wird eliminiert oder eben despotisch instrumentalisiert unterdrückt.
Doch was wäre wenn?!
Wenn alle Entscheidungen, ganz gleich welchen Gremiums, also alle dazugehörigen Entscheidungsfindungsszenarien in einer KI erfasst würden?!
Dann ließen sich sowohl das Gremium wie auch die davon Betroffenen mit nachvolliehbaren Findungsszenarien und dazugehörigen Informationen versorgen. Und das jeweilige Gremium würde sogar mit Vorschlägen versorgt werden, die zumindest ähnliche Parameter aufweisen, also Entitäten mit erkennbar ähnlichen Faktorengefügen.
Wozu bräuchte man dann noch die Gremien?! Nur wegen einer inzwischen fragwürdig gewordenen Zusammensetzung durch legalisierte und damit legitimierte Auswahlsszenarien, seien sie demokratisch oder eben diktatorisch organisiert?
Ich denke, das wäre durch eine KI deutlich zielgenauer ausführbar. Alleine die Kontrollfrage wäre zu stellen. Wer kontrolliert diejenigen, die die kontrollieren, die kontrollieren?!?
Oft denke ich Ereignisse in der Vergangenheit. Oft schon haben sich Ereignisse eingestellt, die die jeweiligen GEsellschaften binnen weniger Jahre vollständig verändert haben und immer haben diverse Faktorengefüge dazu beigetragen, dass dies geschah. Historikerinnen und Historiker und viele andere Wissensgebiete haben dazu beigetragen, dass Geflechte von Interessen aufgetan wurden, die meist ein sehr komplexes und kompliziertes Netzwerk von Interessen nachvollziehbar machen. Und immer spielte Geld eine immens wichtiges Rolle. Folge dem Geld, ist nicht von ungefähr einer der bedeutendsten Möglichkeiten, solche Geflechte investigativ zu bearbeiten.
Es ist wirklich eine Utopie. Doch viele gesellschaftliche und im Nachhinein betrachtet,geradezu revolutionäre Änderungen im gesellschaftlichen Miteinander, begannen mit einer Utopie. Warum also nicht DEMIT, das persönlich betrachtet als eine Vision begonnen hat?!
Ich beschreibe sie seit Jahrzehnten still und leise auf meinen Blogs und kenne niemanden, der sie als solche erkennt und sich bemüßigt fühlt, daran mitzuwirken. Warum auch? Es ist in keiner Weise relevant für die mich umgebenden Menschen. Alle orientieren sich nur an den für sie wichtigen Ereignissen. Zum Teil belügen sie sich dabei ständig und immerdar, und teilweise glauben sie, dass von ihnen erkannte Muster wirklich und real sind. Und sie sind wie kleine Monster, wenn das gefährdet werden könnte. Doch das ist ein anderes Thema. Niemand kann sich davon freimachen, dass jeder Mensch ein Mensch ist und damit sehr ähnliche Muster der Gier, des Neids, des Kontroll- und Machtanspruchs aufweist. Und es sind für gewöhnlich immer potenziell gewalttätige Minderheiten, ganz gleich in welcher Art von Gesellschaft. Die Muster sind erkennbar und ALLE Gesellschaften leiden unter diesen monsterähnlichen Minderheiten. Doch die Monstermuster sind immer auch individuell und erzeugen parasitäre Systeme.
DEMIT ist ein mögliches Gegenmuster, ein Art Heilmittelvorschlag, der es den unter den Monstermustern leidenden Menschen ermöglichen dürfte, die Monster einzuzäunen und einer etwaigen Heilung ihrer zumeist ponerologischen Indikationen zuzuführen. Das geht allerdings nicht durch neue Gewaltmaßnahmen, denn damit wird das eine Monstermuster lediglich durch ein anderes ersetzt.
Wenn das von mir erdachte DEMIT-Konzept eine KI-Anbindung bekäme, würde es sich zu einem revolutionären Geschehnis entwickeln. Ich halte die Konzeption für optimal und wäre sehr gespannt, was dann geschehen würde. Myriaden von Lebenslügen könnten damit binnen kurzer Zeit zerplatzen wie Seifenblasen. Wahrscheinlich würden sie mit ihren Lügengeflechten Konfrontierten alsbald einen Krieg entfachen, einfach, um weiterhin ihre jeweiligen Blasen zu schützen vor den aufkeimenden Wahrheitsfindungsszenarien. Das mag ich mir hier und jetzt gar nicht vorstellen, denn die gefräßigen Machtbiester haben seit Menschengedenken keinerlei Skrupel gehabt, die sie umgebenden Menschen zu martern und zu töten, wenn sie ihre Interessensphären bedroht sahen. Meist dadurch, dass sie auf perfide Weise dafür sorgten, dass die Menschen einander bekriegten und gerade die Rädelsführer sich noch als Wohltäter kaprizierten.
Ich persönlich denke, dass demokratische Informationstechnologie durch KI oder AI einen gigantischen Schub erfahren würde, dann es ist für solche Systeme ein Leichtes, die großen Mengen an Informationen zu strukturieren, zu steuern und zur Anwendung zu bringen.Nur es fehlt der Wille, weil die bestehenden Systeme meist in Privathänden sind bzw. Investorengemeinschaften gehören, die sich einen Zugewinn erwarten. Und das ist mE genau die falsche Triebfeder bzw. eine kritische Größe, denn wenn sich kein „Geschäft“ machen läßt, dann interessiert es niemanden aus dieser Klientel.. Darum geht es in dem hier dargelegten Kontext aber auch gar nicht. Es geht mir alleine darum, ob KI (AI) für das Projekt „demokratische Informationstechnologie“ relevant ist oder nicht?!
Ja, sie ist relevant und zwar auf ausserordentliche Art und Weise.
Es ist vergleichsweise einfach, sowohl die Betroffenen als auch die Entscheidungsgremien herauszuarbeiten. Es ist leicht machbar, dass das Kernelement von DEMIT – die Teilhabefunktion durch befristete Abstimmungen zu ermöglichen und die „echten“ wie auch die „virtuellen“ Abstimmungsergebnisse gegenüberzustellen und alle „echten Entscheidungsgremien“der Kritik seitens der Betroffenen auszusetzen. Alleine diese Transparenz wäre ein mMn wahrhaftig demokratisches Szenario, denn das gibt es bis dato nirgends auf der Welt. Ob es dazu beitragen würde, dass die Welt etwas besser wird, als die, die wir alle im jeweiligen sozio-kulturellen Kontext vorfinden, das bliebe der Zukunft vorbehalten. Dass diese Art der Enscheidungsfindungskontrolle ausgerechnet denen zupass kommt, die ihren Lebensunterhalt und -sinn in den verborgenen und intransparenten Umfeldern haben, das wage ich zu bezweifeln. Denn dieses „Verborgene“ ist auch Garant für diverse Einkünfte und Lebenssicherheiten. Und genau die sind es, die oftmals eine gewisse Unbehaglichkeit bei denen hervorrufen, die eben nicht am „Futtertrog“ verweilen dürfen. Dennoch halte ich es für unabdingbar, KI genau dafür einzusetzen.
Sie kann auf schnelle Weise auch die Vernetzungen von Einflusssphären tiefgehend erarbeiten und damit bestehende informelle Netzwerke offensichtlich machen. Und die haben bis dato immer ein „Geschmäckle“. Wir erleben gerade, dass diese informellen und wirklichen Netzwerke in Sachen „Pädophilengespinste“ ernüchternde Verbindungen aufweisen und wir erleben auch, wie sehr sich darin Verwickelte sträuben und zu welchen Taten sie fähig sind, wenn sie durch aufwendige und teils gefährliche Investigationen transparenter werden. Doch ist es das nicht immer wert, schließlich wurden und werden Unmengen an vermeintlich Wehrlosen genau durch solche Gespinste nachhaltig geschädigt. Demokratie ist im Kern auch, dass sogenannte „Rechtlose“ geschützt werden und dass die, die sich an ihnen wie auch immer vergehen, der umfassenen Strafermittlung zugeführt werden.
Man stelle sich nur vor, dass A L L E Entscheidungsfindungssysteme durch DEMIT-Instrumente M I T KI-Anbindungen transparenter gemacht würden, eben und vor alle auch die juristischen System und deren politische Interessenvertretungssysteme !?! Sicherlich könnt ihr euch gut vorstellen, mit welcher Vehemenz und auch Durchsetzungskraft diese Netzwerke eben genau so etwas bis dato verhindern. Ob sie es aufhalten können, wage ich zu bezweifeln, auch wenn sie sich redlich Mühe geben, DEMIT zu verhindern. Die Vernunft und die Wahrheit lassen sich nur verzögern, doch sie werden obsiegen. Ob das uns gefällt, wage ich in Frage zu stellen. Doch solange es um demokratische Gesellschaftssysteme geht und damit vor allem darum, für alle dieselben Rechte zu gewährleisten, solange halte ich persönlich daran fest, dass es unabdingbar ist, DEMIT-Systeme zu etablieren. Alleine durch die damit verbundene Transparenz, was wer, wann, wo und wie entscheidet und durch die Betroffenen-Feedback-Regeln „freigeschaltet“ werden, wird eine Art von Kontrolle über Wohl und Wehe der Menschen ermöglicht. Den entsprechenden Sanktionsmechnismus habe ich absichtlich hier nicht benannt, denn solange „gesteuerte Interessen“ eben diesen ganz aktuell spürbar beeinflussen, solange wird es ein Unmaß an Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten weiter geben.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, wie es so treffend heisst, Meine Hoffnung ist die, dass DEMIT einen Meilenstein darstellt. Meine Idee ist, dass DEMIT durch KI oder AI einen gigantischen Schub erfahren wird, den ich für längst überfällig halte. Vielleicht erlebe ich es noch, vielleicht aber auch nicht. Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind und bleiben Instrumente, um Wahrheiten zu erkennen. Und Wahrheiten sind unbedingt notwendige Hyghieneinstrumente. Ob es uns zusagt oder nicht.
Einge von euch kennen Anthropic und Open AI. Unlängst (02/26) hat erstere durch die Anwendungen zum Kursnachlass diverser Finanzinstitute geführt,einfach weil es deren Analysen geprüft hat und sie teilweise als falsch interpretierte. Und das mit der für solche KI-Systeme typischen Akribie bei der Analyse und zudem transparent und nachvollziehbar. Natürlich nicht ohne den salomonischen Hinweis, Anthropic könne sich auch täuschen. Solche Ereignisse werden sich häufen, da bin ich mir fast sicher. Aber ich kann mich täuschen…